Liquid Latex – der erste Versuch

Versuch macht klug! Wie wahr dieser Spruch ist, merkten wir bei einem Test mit Liquid Latex. 😉 Aber der Reihe nach.

Die Firma XUR vertreibt FlĂŒssiglatex in mehreren Farben und halt auch in sogenannten „Kleider-MalkĂ€sten“. Solch ein Kleider-Malkasten stand uns zur VerfĂŒgung. Nachdem wir uns die Anleitungen durchgelesen hatten und zudem diverse Videos bei youtube zum Thema „Arbeiten mit FlĂŒssiglatex“ angeschaut hatten, legten wir los … wobei „wir“ in dem Fall Tanja und das Model Salvation waren. 😉

Sicherheitshalber legten wir eine grosse Plastikfolie unter die „ArbeitsflĂ€che“ – solltet ihr auf jeden Fall machen!! Wenn das Latex auf Teppichboden tropft … viel Spass! 😀

GemĂ€ĂŸ der Anleitung rieb sich das Model gut mit dem beiliegenden Öl ein. Dann ging es los – die erste Schicht FlĂŒssiglatex wurde mittels SchwĂ€mmchen aufgetragen. Schon beim auftragen der ersten Schicht stellten wir fest: war wohl doch ein bisschen zuviel von dem Öl. 😉 Man sollte das Öl also am besten mit einem weichen Tuch auf die Hautstellen/Körper auftragen – wir haben wahrscheinlich den Fehler begangen, das Öl mit den HĂ€nden aufzutragen.

Nachdem die erste Schicht mit einem Fön angetrocknet wurde, liessen sich die folgenden Schichten eigentlich sehr gut auftragen. Allerdings löste sich die unterste Schicht immer wieder. Stellt aber an sich kein grosses Problem dar: man kann ja immer wieder flĂŒssiges Latex unter die erste Schicht aufbringen – praktisch als Kleber. 😉 Vermutlich lag es aber nur daran, dass wir es mit dem Öl zu gut gemeint haben. Wichtig ist jedenfalls, dass man mit einem Fön die frisch aufgetragene Schicht immer wieder antrocknet. Ist zwar eine langwierige Prozedur – vorallem fĂŒr das Model! – aber unumgĂ€nglich!

Im Grossen und Ganzen liess sich das FlĂŒssiglatex sehr gut verarbeiten. Man sollte lediglich darauf achten, dass man einen gut belĂŒfteten Raum benutzt, da das FlĂŒssiglatex Ammoniak abdampft. SchĂŒttet man aber die Menge, die man wahrscheinlich benötigen wird, eine Viertelstunde vor Beginn des „anmalen“ in eine SchĂŒssel, rĂŒhrt das Latex dort gut aus, evtl. auch auf Raumtemperatur erwĂ€rmt, dampft das Ammoniak sehr schnell aus und man hat spĂ€ter beim Arbeiten keine Probleme damit.

FĂŒr unseren Test „bemalten“ wir nur den Brustbereich, den Hals und die Handgelenke des Models. Dem Kleidermalkasten liegen aber auch ReissverschlĂŒsse bei, sodass man tatsĂ€chlich komplette KleiderstĂŒcke „malen“ könnte, die nach dem austrockenen auch – mittels des vorher eingearbeiteten Reissverschlusses – auch wieder ausgezogen und somit wieder verwendet werden können.

Model: Salvation

Model: Salvation

Das angetrocknete Latex lĂ€sst sich nach dem Shooting sehr leicht vom Körper lösen! Bei unserem ersten Versuch passierte das allerdings auch schon wĂ€hrend des Shootings! 😉 Teile des „Outfits“ lösten sich vom Körper … naja, fĂŒr’s nĂ€chste Mal wissen wir ja, wo wir den Fehler gemacht haben. 😉

Unser Fazit: wirklich einfache Verarbeitung – wenn man es richtig macht! 😉 Der Effekt des FlĂŒssiglatex ist jedenfalls genial. Mit dem FlĂŒssiglatex stehen einem neue Gestaltungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Es lĂ€sst sich problemlos und rĂŒckstandsfrei von der Haut entfernen. Hautreizungen hatte unser Model anschliessend nicht – aber man sollte, bevor man grossflĂ€chig am Körper damit arbeitet, erst mal an einer kleinen Hautstelle beim Model versuchen, ob allergische Reaktionen auftreten!!

Wer nun auch mal mit FlĂŒssiglatex arbeiten möchte: ihr bekommt das FlĂŒsiglatex bei XUR! Versucht es einfach mal! Es lohnt sich!

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